Was Verkäufer-Stellen ist
Ein Stellenmarkt für den Verkauf im Laden – und vor jedem Beruf eine Seite,
die sagt, was er tut und welcher Abschluss davor steht. Zurzeit stehen
3.712
Anzeigen von
520
Arbeitgebern im Bestand,
verteilt auf
7 Berufe.
Wer den ganzen Bestand auf einmal sehen will, findet ihn unter
Stellenangebote.
Wir sind nicht der einzige Stellenmarkt für den Handel, und wir behaupten es
auch nicht. Wer nur eine Trefferliste will, ist woanders ebenso gut bedient;
wer wissen will, ob der Zweijahresabschluss für eine Stelle reicht und was
ein Substitut eigentlich macht, hier.
Was hier nicht steht
Der Außendienst. Ein „Verkaufsberater im Außendienst" ist ein Reisender mit
Gebiet und Fahrzeug – ein Beruf, der mit dem Verkauf im Laden nichts teilt
außer dem Wort. Dasselbe gilt für den Verkaufsinnendienst: Auftragsannahme und
Angebotswesen im Großhandel sind Schreibtischarbeit und keine Fläche.
Beides steht ausdrücklich nicht im Bestand, und das kostet sichtbar Anzeigen.
Der Gewinn ist, dass hinter jeder Anzeige, die hier steht, ein Laden,
ein Markt oder eine Filiale ist. Handelsvertretungen und
Franchise-Angebote fehlen aus einem anderen Grund: Sie sind kein
Arbeitsverhältnis, sondern ein Geschäftsangebot.
Wie eine Anzeige zu ihrem Beruf kommt
Über Stichwörter im Anzeigentitel und nicht über die Branchenangabe des Feeds.
Das hat einen handfesten Grund: Der Baumarkt steht unter „Baugewerbe", die
Modefiliale unter „Textilien", der Backshop unter „Nahrungs- und
Genussmittel". Der Beruf steht im Titel; die Branche sagt nur, was verkauft
wird.
Ein Titel kann zwei Berufe nennen – „Verkäufer / Kaufmann im Einzelhandel
(m/w/d)" ist beides. Solche Anzeigen stehen unter beiden Berufen, zurzeit sind
es 175 von
3.712. Deshalb ergeben die
sieben Zahlen der Karte mehr als der Bestand.
Warum hier keine Tariftabelle steht
Weil es nicht einen Einzelhandelstarif gibt, sondern einen je Tarifgebiet. Die
Verträge sind nicht frei abrufbar, die Entgeltgruppen unterscheiden sich
zwischen den Gebieten, und sie gelten nur für tarifgebundene Häuser – im
Handel ist das keine Randfrage, sondern die halbe Antwort.
Eine geschätzte Spanne wäre schnell getippt und stünde ausgerechnet auf der
Seite, die man wegen der Zahl aufruft. Was stattdessen dasteht, lässt sich
nachprüfen: der gesetzliche Mindestlohn als Untergrenze, der Abschluss vor
jedem Beruf und die Erfahrungsstufen, die seine Anzeigen verlangen.
Nachzulesen im
Vergleich der sieben Berufe.
Woher die Anzeigen kommen
Aus einem Stellenmarkt-Feed unseres Partners, über den auch die Bewerbung
läuft: Ein Klick auf „Zur Anzeige" führt zur Originalausschreibung beim
Arbeitgeber. Wir veröffentlichen keine eigenen Anzeigen, nehmen keine auf und
verändern keine. Der Bestand wird täglich abgeglichen; ausgelaufene Anzeigen
fallen heraus.
Ein Teil der Anzeigen ist gekennzeichnet und steht am Anfang der Listen. Warum,
steht unter jeder Liste, an der es zutrifft – das verlangt § 5b Abs. 4 UWG, und
es ist ohnehin die einzige ehrliche Art, eine bezahlte Reihenfolge zu zeigen.
Für wen die Seite gemacht ist
Für drei Gruppen. Erstens für Quereinsteiger: Der Einzelhandel ist die Branche
mit dem offensten Einstieg des ganzen Stellenmarkts, und die Frage ist nur,
welche der sieben Türen ohne Abschluss offensteht. Zweitens für Leute mit
Handelsausbildung, die die Stufe wechseln wollen – von der Fläche in die
Stellvertretung, vom Substituten in die Leitung. Drittens für alle, die in
Teilzeit oder im Minijob arbeiten und wissen wollen, was im Dienstplan
zulässig ist und was nicht.
Für alle drei gilt dasselbe: Die Berufsseite kommt vor der Stellenanzeige.
Was daneben noch zu wissen ist – Bewerbung, Arbeitszeit, Arbeitsrecht,
Verdienst –, steht im
Ratgeber.
Häufige Fragen
Was ist der Unterschied zwischen Verkäufer und Kaufmann im Einzelhandel?
Die Ausbildungsdauer und der Abschluss. Verkäufer/in ist ein eigener
Ausbildungsberuf über zwei Jahre; Kaufmann/-frau im Einzelhandel dauert drei Jahre
und nimmt im dritten die kaufmännische Seite dazu – Bestellwesen,
Warenwirtschaft, Kalkulation, Inventur. Wer den zweijährigen Abschluss hat, kann
das dritte Jahr anschließen. In tarifgebundenen Häusern entscheidet der Abschluss
über die Eingruppierung. Ausführlich auf den Seiten
Verkäuferin und Verkäufer
und
Kaufmann/-frau im Einzelhandel.
Was macht ein Substitut?
Er führt einen Bereich des Marktes – Frische, Obst und Gemüse, Trockensortiment,
Kasse – und vertritt die Filial- oder Marktleitung in ihrer Abwesenheit
vollständig. Es ist die Nachwuchsführungsstufe des Handels und der Platz, an dem
sich entscheidet, ob jemand eine Leitung übernimmt. Ausführlich auf der Seite
Substitut und Stellvertretung.
Kann ich ohne Ausbildung im Verkauf anfangen?
Ja, und zwar häufiger als in jeder anderen Branche dieses Stellenmarkts. Zwei der
sieben Berufe stellen regelmäßig ohne Berufsabschluss ein und lernen in der
Filiale an. Welche das sind und wie viele Anzeigen sie gerade tragen, steht in
der Karte oben unter „Ohne Abschluss erreichbar".
Kostet die Nutzung etwas?
Nein. Weder das Lesen noch die Weiterleitung zur Anzeige kostet etwas, und eine
Anmeldung gibt es nicht.